Einsatzbericht

Statt Sauna-Abend gab's Besuch von der Feuerwehr

Röhrnbach. Großes Glück hatte eine Familie aus Röhrnbach am Montagabend. Die 21-jährige Tochter der Familie hatte sich daheim in der Max-Peter-Straße auf einen entspannenden Sauna-Abend eingestellt und diese vorgeheizt. Als sie eine halbe Stunde später in die Sauna gehen wollte, quoll ihr allerdings schon dicker Rauch entgegen. Die hölzerne Rückwand der Infrarot-Sauna war offensichtlich in Brand geraten. Die schnell zur Hilfe eilende Feuerwehr Röhrnbach hatte den Brand rasch unter Kontrolle und die Wehrleute konnten Schlimmeres verhindern. Als Brandursache wird ein Defekt in den Heizplatten, die hinter der Rückwand installiert waren, angenommen. Der Schaden beläuft sich laut Schätzungen der Polizei auf rund 1500 Euro. Die ebenfalls vorsorglich an den Brandort geeilten Rettungskräfte hatten ohne Einsatz wieder abziehen können, weil gottseidank niemand bei dem Vorfall verletzt worden ist − rs PNP

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Auf den Straßen im Landkreis war am Freitag nicht nur wegen der starken Schneefälle einiges los. Zu einer längeren Autoschlange und einer Umleitung über Waldkirchen führte außerdem der Brand eines Auto gegen 7 Uhr auf der B12 in Höhe Röhrnbach.

Wie die Polizei mitteilte war ein technischer Defekt der Auslöser beim Auto eines 28-jährigen Österreichers. Genaueres stehe noch nicht fest, so die Polizei. Verletzt wurde niemand, das Auto jedoch brannte völlig aus. Die Feuerwehr Röhrnbach war im Einsatz, regelte den Verkehr und löschte den Brand. − pnp

Weitere Bilder unter ,,Einsatzliste´´

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Für den Fahrer des Kleinlasters besteht Hoffnung. Sein Gesundheitszustand ist aber weiter kritisch.

Für den Fahrer des Kleinlasters besteht Hoffnung. Sein Gesundheitszustand ist aber weiter kritisch. | Foto: Jahns

Der 71-jährige Mann aus dem Raum Günzburg, der am Donnerstag bei dem Autounfall auf der B12 schwerst verletzt worden ist, schwebt nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Das bestätigte das Polizeipräsidium Niederbayern am Montagvormittag. Sein Zustand sei aber immer noch kritisch. Der Mann wurde in die Universitätsklinik Regensburg verlegt.

Kerzen, Fotos und Abschiedsbriefe haben Trauernde am Unfallort an der B12 in Höhe Aigenstadl (Landkreis Freyung-Grafenau) abgelegt. Dort hat sich am Donnerstag der schreckliche Autounfall ereignet, durch den die Cousins Jürgen L. (23) und − wenig später in einer Klinik − Sebastian L. (16) aus Reisersberg (Gemeinde Röhrnbach) ums Leben gekommen sind. Auch eine 69-Jährige aus dem Raum Günzburg (Schwaben) hat den Unfall nicht überlebt. Sie starb im Krankenhaus.

Nach Informationen der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" war das Ehepaar im Auftrag der Günzburger Transportfirma "AM" als Kurierfahrer unterwegs. Sie hatten ein dringend benötigtes Ersatzteil zu einer Firma nach Neureichenau gebracht und waren auf dem Rückweg, heißt es bei der Zeitung weiter.

 − Foto: Jahns

 − Foto: Jahns

Am Montag wird der Audi des jungen Zeugen, der sich bei der Polizei gemeldet hatte, untersucht. Ein Gutachter soll herausfinden, ob sich die beiden Fahrzeuge berührt haben, heißt es von der Polizei weiter, und so Hinweise auf den Unfallhergang liefern. Der Zeuge hatte das Auto dafür freiwillig bereitgestellt. Der Verdacht, dass ein illegales Rennen der Auslöser für das schreckliche Unglück war, hat sich bisher nicht erhärtet. Es war bislang unklar gewesen, ob sich der Unfallverursacher, der ums Leben kam, mit dem vor ihm fahrenden Auto am vergangenen Donnerstag ein Rennen geliefert hatte. Zumindest ein "verabredetes ,Autorennen‘" schließt die Polizei inzwischen aus, nachdem sich der dringend als Unfallzeuge gesuchte Autofahrer gemeldet hatte. Denn die beteiligten Personen in den beiden Autos hätten sich gar nicht gekannt, berichteten die Beamten.

„Wir werden dich alle so vermissen! =( Warum nur du?? =( Ich brauche dich!“, steht unter diesem Foto handschriftlich geschrieben.  − Foto: Jahns

„Wir werden dich alle so vermissen! =( Warum nur du?? =( Ich brauche dich!“, steht unter diesem Foto handschriftlich geschrieben.  − Foto: Jahns

Während die Polizei noch den Unfallhergang rekonstruiert, trauern die Angehörigen der Verstorbenen. Freunde und Kollegen haben Kerzen an der Unfallstelle aufgestellt. Die Schwester eines Verstorbenen hat einen Abschiedsbrief geschrieben, eine Freundin kann das Unglück nicht fassen und fragt nach dem Warum. Die vielen Kerzen und Schreiben lassen nur erahnen, wie stark der Schmerz bei den Hinterbliebenen sein muss und der Wunsch nach einer schnellen Aufklärung des Unfallhergangs.

Am Freitag und Samstag waren bis zu ein Dutzend Beamte mit den Ermittlungen zu dem Unfall beschäftigt. Unterstützung kam dazu von der Abteilung "Operative Ergänzungsdienste" in Passau und Straubing und von den Verkehrspolizeiinpektionen Passau und Deggendorf. Bis sich der Audifahrer meldete, bearbeiteten die Beamten etwa 60 Zeugenhinweise.

 − Foto: Jahns

 − Foto: Jahns

Der Audifahrer, der dazu vielleicht beitragen könnte, hat einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragt und schweigt zur Sache. Ob und inwieweit eine tatsächliche Beteiligung an dem Unfall vorliegt, müssen die folgenden Ermittlungen ergeben. Derzeit vermutet die Polizei überhöhte Geschwindigkeit beziehungsweise einen Fahrfehler als Unfallursache.        sl/rmb/pnp-online